Casting der Schauspieler zum neuen Apparatspottfilm

Am 31.07. fand in der alten Bürgermeisterei in Sulingen das Casting zum dritten plattdeutschen Science-Fiction-Film der Filmemokers statt. Teil eins der Apparatspottfilme kam bereits 1999 in die Kinos und war ein Überraschungserfolg.

Als Martin Hermann und Michael Schumacher drei Jahre vorher aus einer Bierlaune heraus die Idee zu einem plattdeutschen SF-Film hatten, ahnten sie nicht, welche positive Resonanz er haben würde.

Mittlerweile ist bereits der zweite Teil erfolgreich in den Kinos gelaufen, der DVD-Verkauf steht kurz bevor, und es hat sich eine riesige Fangemeinde um den Apparatspott gebildet, die lautstark nach einem dritten Teil verlangten.

Die Geschichte zu Apparatspott Episode drei – so der vorläufige Arbeitstitel - wurde von dem Autor Uwe Hermann geschrieben, der sich durch seine humorvollen Kurzgeschichten, die in mehreren Magazinen und in einem Taschenbuch erschienen sind, bereits einen Namen gemacht hat.

Käpt`n Kork (Michael Schuhmacher), Ingenieur Spick (Dieter Köper ), Schrotty (Detlef Klußmann), Veehdoktor Pulle (Hans-Jürgen Hespos), Chefkoch (Thomas Baier), Nummer Eent (Udo Burmeister) und Kalle (Karlheinz Hespos) müssen diesmal Sulingens Bürgermeisterin retten, die bei der Vorführung einer Zeitmaschine versehentlich in die Vergangenheit geschleudert wurde.

Bei dieser Rettungsmission geht so allerhand schief und die Crew des Apparatspott trifft dabei auf historische Persönlichkeiten, die so ganz anders sind als es in den Geschichtsbüchern steht.

Als Vorlage für Teil drei diente diesmal die amerikanische Serie Time-Tunnel, die es von 1966-67 auf insgesamt 30 Folgen brachte. Aber nicht nur diese Serie wird auf die Schippe genommen. Der Zuschauer darf sich schon auf viele Anspielungen an bekannte Filme freuen.

Es kamen fast fünfzig Teilnehmer zum Casting nach Sulingen, die mit großer Begeisterung bei der Sache waren. Im ersten Durchgang mussten sie eine kurze Szene vorspielen, die von den Filmemokern bewertet wurde. Viele von den Jungschauspielern legten dabei oskarreife Leistungen ab.

Anschließend hatten sie im zweiten Durchgang die Möglichkeit, drei Minuten lang zu zeigen, wo ihre Stärken lagen. Was sie dabei vorführten, blieb ihnen überlassen.

Martin Hermann, Ralf Vielhauer und der Rest der Filmemoker waren dabei von den kreativen Ideen und dem Können der Teilnehmer angenehm überrascht. Viele von den „Talenten“ wird man in Apparatspott Episode drei wiedersehen … und wer weiß? Vielleicht landen einige von ihnen ja irgendwann in Hollywood?

Infos: www.Filmemoker.de

 

 

 

Apparatspott – Episode drei

Während der Vorführung einer Zeitmaschine wird Sulingens Bürgermeisterin in die Vergangenheit versetzt, was bei den Betreibern verständlicherweise auf ziemliches Entsetzen stößt. Eilig wird die Apparatspottbesatzung zusammengetrommelt und hinterher geschickt. Leider erweist sich das Navigieren zwischen den Zeiten als äußerst schwierig und so landen die Leute vom Apparatspott überall, nur nicht dort, wo sie hinwollen. Dabei geraten sie von einer haarsträubenden und gefährlichen Situation, in die nächste und sie treffen auf historische Persönlichkeiten, die so ganz anders sind als es in den Geschichtsbüchern steht …

www.UweHermann.com